Guten Abend,
Ich glaube das wird mein erstes richtiges Thema. Ich bin sonst eher Mitleser oder Kommentator.
Direkt vorweg: Ich öffne hier mehr oder wenig mein Herz und teile intime Gedanke. Ich werde es möglichst anonyme halten, aber ich muss es nun mal aussprechen und würde mich über konstruktive Antworten freuen. Ich habe absolut keine Ahnung wie ich anfangen soll oder wie der Text sich entwickeln wird.
Ich schreibe hier nun, weil ich mittlerweile Single bin und dass obwohl ich mit meiner Partnerin ein Viertel meines Lebens verbracht habe. Wir haben eine echt großartige Beziehung geführt und ich liebe Sie auch noch, aber es ist nun endgültig vorbei und das liegt an meinem Verhalten.
Sie wusste von meiner Vorliebe für Schuhe und hat mich da auch unterstützt. Im laufe der Zeit unterschiedliche viel. Am Anfang der Beziehung war es kein Problem Ihre Schuhe zu benutzten. Mit der Zeit wollte Sie, dass nicht mehr und hinterher haben wir einen Kompromiss ausgearbeitet, den wir dann wieder gelockert haben. Sie hat sich an dem Sperma gestört und an der Vorstellung, der Kompromiss war das ich die Schuhe jedes Mal richtig vernünftig sauber machen musste nach dem benutzten. War auch kein Problem für mich. Zudem habe ich eher unregelmäßige Tragebilder von Ihr bekommen und das meistens eher auf Nachfrage, allerdings war Sie von der Nachfrage auch wieder genervt. Leider gab es auch keine Möglichkeiten weitere Sachen auszuprobieren. Ich habe Sie immer mal wieder darauf angesprochen, aber alles ist im Sande verlaufen. Dazu kommt das Meinerseits das Sexleben nicht vollkommen erfüllend war. Zu selten, zu wenig Feuer und nahezu immer gleich. Es war trotzdem wunderschöner und intensiver Sex. Ich hatte halt öfters, das Gefühl, das meine Wünsche mehr oder wenige ignoriert werden, denn auch Kleinigkeiten (Schuhe extra fürs Anmachen anziehen) wurde minimalst bis gar nicht umgesetzt.
Naja, soweit zu meiner bisherigen „Leidensgeschichte“.
Aber das ist gar nicht, das Problem, auf welches ich hinaus möchte.
Schluss ist nun, weil Sie mich erwischt hat, wie ich versuchte habe Schuhe und Tragebilder von einer Freundin von Ihr zu bekommen/ leihen. Tendenziell kein Grund eine so lange und Intensive Beziehung zu beenden, aber das war nun das dritte Mal, dass Sie mich dabei erwischt hat. Und leider sind das auch nur die 3 von den Sie weiß. Somit nähern wir uns meinem Anliegen: Diesem „Drang“. Ich habe es versucht, aber im end Effekt konnte ich es nicht lassen mich an Schuhe andere Frauen zu vergreifen oder nach Bildern zu fragen ob befreundete oder bezahlte Frauen. Diesen "Drang" spüre ich nicht rund um die Uhr, aber in jeder möglichen Lebenssituation.
Da ist halt meine Frage, ob das normal ist oder ob das eine Reaktion auf eine Unzufriedenheit ist, die mir nicht direkt vor Augen liegt, denn ich war auf jeden Fall glücklich mit Ihr und wir haben uns auch eine Zukunft zusammen ausgemalt (also ernste Zukunfsgedanken).
Haben von euch auch, welche so eine starken „drang“ dass man wichtige Dinge einfach aufs spiel setzt oder sollte ich mal über eine Therapie nach denken (Denke ich schon). Es geht nicht darum meine Vorliebe zu therapieren (Ich glaube sowas geht überhaupt nicht), sondern eher mein Verhalten hinter Ihrem Rücken sowas abzuziehen und Sie anzulügen, nicht zuletzt bereit zu sein dieses Risiko für einmal Schuhe Leihen einzugehen.
Soweit dazu. War auf jeden Fall gut, das mal aufzuschreiben, auch wenn das hier nur die extreme Kurzversion ist. Die Beziehung bestand überwiegend aus schönen Momenten und gemeinsamer Zeit. Ihr Sollt jetzt am Ende nicht glauben, dass alles Scheiße war und ich deswegen sowas gemacht habe.
Es ist schwer zu erklären und sicher auch nicht einfach zu verstehen, gerade wenn viele Informationen fehlen.
Der "Drang" Keine Erotik Geschichte.
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leatherbootfucker
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Re: Der "Drang" Keine Erotik Geschichte.
Hallo loveshoes M,
ich glaube einen sehr wichtigen ersten Schritt hast du gerade selbst gemacht, indem du es schriftlich formuliert hast. Das ist prima!
Ich fand es auch sehr verständlich und nachvollziehbar. Ja, wenn so eine Beziehung scheitert, dann ist das erstmal heftig und in deinem Falle kann ich verstehen, dass da die Frage nach dem "Warum" und "Was ist schiefgelaufen" aufkommen und damit auch Selbstzweifel.
Ich behaupte das deswegen zu verstehen, weil ich einige Aspekte Deiner Beschreibung selbst ähnlich erlebt habe. Du hast finde ich sehr treffend beschrieben, dass der Fetisch ein Drang ist, der schwer zu kontrollieren ist. Grundsätzlich ist es ja so, dass die Partnerin diesen Fetisch nicht teilt und es immer ein Gefallen ist, den sie dir gegenüber tut. Auch bei mir war das so. Ich wollte immer mehr und mehr und irgendwann ist eben eine Grenze überschritten. In deinem Falle war es eben das "Fremdgehen" mit den Schuhe ihr bekannter Freundinnen. Naja, ich sage es mal direkt raus, wie ich denke: Da hat sie aber ganz schön viel mitgemacht. Du schreibst "tendenziell kein Grund... eine Beziehung zu beenden" und vorher "meine Wünsche... auch Kleinigkeiten.. wurden nicht umgesetzt". Naja, das ist nur deine Sichtweise. Ein Alkoholiker würde sagen: Es waren nur 2 Bierchen, nix weiter... Bist du dir sicher, dass du ihre Wünsche genau kennst und auf diese eingegangen bist? Sie waren für dich vielleicht genauso unverständlich oder unwichtig wie deine für sie...
Ich glaube das ist ein wichtiger Aspekt, sich vor Augen zu halten, was deine Partnerin alles mitgemacht hat. Ich finde, das ist/war schon jede Menge.
Nein, den Fetisch wirst du dir nicht wegtherapieren können und müssen. Die Frage ist, wie sehr dein Fetisch dein Leben insgesamt beherrscht. Nicht nur die Partnerschaft. Wenn darunter noch mehr leidet, soziale Kontakte und andere Hobbies, dann wäre es schon eine Überlegung wert, wie man das unter Kontrolle bekommt. Knallhart gesagt ist es wie bei einem Alkoholiker. Die einzige echte Lösung ist Abstinenz. Nur ein bisschen was trinken bringt einen wieder auf den Geschmack und der Drang hat dich wieder fest im Griff.
Bei mir ist es so, dass ich so viel Pornografie zum Thema konsumiert habe, dass es nichts mehr gibt, was ich nicht gesehen hätte und es immer weniger Dinge gibt, die mich überhaupt noch antörnen. Ich bin auch so ein Fetisch-Pornoholiker und inzwischen ist eher altersbedingt etwas Ruhe eingekehrt.
Ja, vielleicht hilft eine Therapie. Es wird aber deine Arbeit sein und sie werden dich ermuntern eigene Regeln aufzustellen. Alkoholiker müssen lernen, nie mehr Alkohol zu trinken. Kinder müssen lernen, das Smartphone nur eine bestimmte Dauer am Tag zu benutzen... alles das Gleiche. Unter Umständen tut es ganz gut, mal etwas anderes zu machen. Also 3 Wochen Urlaub am Stück mit dichtem Programm, so dass du garnicht auf die Idee kommst, deinem Fetisch zu frönen. Finde oder reaktiviere alte Hobbies. Es gibt noch einen anderen Sinn im Leben. Du wirst sehen: Es geht auch ohne, oder es genügt dann weniger, um wieder "besoffen" zu werden. Aber es bleibt eine Lebenslange Aufgabe. Mit aufs und abs. Jetzt ist die Partnerin erstmal weg und es lag an dir. Du hast es übertrieben. Sieh es ein. Erkenne den Wert des Lebens neben deinem Fetisch.
Sage ich, der genau in derselben Spirale hängt
ich glaube einen sehr wichtigen ersten Schritt hast du gerade selbst gemacht, indem du es schriftlich formuliert hast. Das ist prima!
Ich fand es auch sehr verständlich und nachvollziehbar. Ja, wenn so eine Beziehung scheitert, dann ist das erstmal heftig und in deinem Falle kann ich verstehen, dass da die Frage nach dem "Warum" und "Was ist schiefgelaufen" aufkommen und damit auch Selbstzweifel.
Ich behaupte das deswegen zu verstehen, weil ich einige Aspekte Deiner Beschreibung selbst ähnlich erlebt habe. Du hast finde ich sehr treffend beschrieben, dass der Fetisch ein Drang ist, der schwer zu kontrollieren ist. Grundsätzlich ist es ja so, dass die Partnerin diesen Fetisch nicht teilt und es immer ein Gefallen ist, den sie dir gegenüber tut. Auch bei mir war das so. Ich wollte immer mehr und mehr und irgendwann ist eben eine Grenze überschritten. In deinem Falle war es eben das "Fremdgehen" mit den Schuhe ihr bekannter Freundinnen. Naja, ich sage es mal direkt raus, wie ich denke: Da hat sie aber ganz schön viel mitgemacht. Du schreibst "tendenziell kein Grund... eine Beziehung zu beenden" und vorher "meine Wünsche... auch Kleinigkeiten.. wurden nicht umgesetzt". Naja, das ist nur deine Sichtweise. Ein Alkoholiker würde sagen: Es waren nur 2 Bierchen, nix weiter... Bist du dir sicher, dass du ihre Wünsche genau kennst und auf diese eingegangen bist? Sie waren für dich vielleicht genauso unverständlich oder unwichtig wie deine für sie...
Ich glaube das ist ein wichtiger Aspekt, sich vor Augen zu halten, was deine Partnerin alles mitgemacht hat. Ich finde, das ist/war schon jede Menge.
Nein, den Fetisch wirst du dir nicht wegtherapieren können und müssen. Die Frage ist, wie sehr dein Fetisch dein Leben insgesamt beherrscht. Nicht nur die Partnerschaft. Wenn darunter noch mehr leidet, soziale Kontakte und andere Hobbies, dann wäre es schon eine Überlegung wert, wie man das unter Kontrolle bekommt. Knallhart gesagt ist es wie bei einem Alkoholiker. Die einzige echte Lösung ist Abstinenz. Nur ein bisschen was trinken bringt einen wieder auf den Geschmack und der Drang hat dich wieder fest im Griff.
Bei mir ist es so, dass ich so viel Pornografie zum Thema konsumiert habe, dass es nichts mehr gibt, was ich nicht gesehen hätte und es immer weniger Dinge gibt, die mich überhaupt noch antörnen. Ich bin auch so ein Fetisch-Pornoholiker und inzwischen ist eher altersbedingt etwas Ruhe eingekehrt.
Ja, vielleicht hilft eine Therapie. Es wird aber deine Arbeit sein und sie werden dich ermuntern eigene Regeln aufzustellen. Alkoholiker müssen lernen, nie mehr Alkohol zu trinken. Kinder müssen lernen, das Smartphone nur eine bestimmte Dauer am Tag zu benutzen... alles das Gleiche. Unter Umständen tut es ganz gut, mal etwas anderes zu machen. Also 3 Wochen Urlaub am Stück mit dichtem Programm, so dass du garnicht auf die Idee kommst, deinem Fetisch zu frönen. Finde oder reaktiviere alte Hobbies. Es gibt noch einen anderen Sinn im Leben. Du wirst sehen: Es geht auch ohne, oder es genügt dann weniger, um wieder "besoffen" zu werden. Aber es bleibt eine Lebenslange Aufgabe. Mit aufs und abs. Jetzt ist die Partnerin erstmal weg und es lag an dir. Du hast es übertrieben. Sieh es ein. Erkenne den Wert des Lebens neben deinem Fetisch.
Sage ich, der genau in derselben Spirale hängt
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BBFlat123
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- Joined: Thu Nov 01, 2012 5:12 pm
Re: Der "Drang" Keine Erotik Geschichte.
"Erkenne den Wert des Lebens neben deinem Fetisch."
Ja.
Oder besser: Finde jemanden, der experimenteller ist und da mitmacht!
Ja.
Oder besser: Finde jemanden, der experimenteller ist und da mitmacht!
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AndiW.
- Posts: 0
- Joined: Tue Nov 08, 2022 12:26 am
Re: Der "Drang" Keine Erotik Geschichte.
Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Daraus lernen und zukünftig gleich schauen, ob das Gegenüber bereit ist, gewisse "Vorlieben" zu tolerieren und auch bis zu einem gewissen Grad zu erfüllen. Vielen Dank für die Offenheit und hoffentlich findest Du noch Dein Glück.
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